Spannender Vortrag des Grünen Abgeordneten Hartenfels zu Biodiversität in Kommunen

Am Mittwoch war auf Einladung der Grünen Mutterstadt Andreas Hartenfels MdL zu Gast in Mutterstadt. Vor zahlreichem Publikum berichtete er zu den Fördermöglichkeiten des Landes, um Biodiversität in der Kommune mit konkreten Maßnahmen zu fördern. Denn die Artenvielfalt hätte gerade auch bei den „Allerweltsarten“ wie Mücken, die als Nahrung für Vögel dienen, in den letzten Jahren stark abgenommen. Deswegen gelte es jetzt zu handeln. Das Rheinland-Pfälzische Umweltministerium unterstütze dabei.

Unter den VeranstaltungsteilnehmerInnen fand insbesondere die Idee anklang, sogenannte „Eh-Da-Flächen“, also Flächen die sowieso da sind aber bisher ungenutzt blieben wie Verkehrskreisel, so aufzuwerten, dass sie einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten. Weiterhin müssten Grünanlagen auch so gestaltet werden, dass sie Beispielsweise Vögeln Unterschlupf bieten. Die Grünen in Mutterstadt wollen solche Konzepte in Mutterstadt unterstützen. In ihrem Programm schlagen sie vor, ein Eh-Da Projekt gemeinsam mit engagierten BürgerInnen in Mutterstadt zu gründen und mit einem Wettbewerb solche Gärten auszuzeichnen, die viel für die Artenvielfalt tun anstatt Steingärten anzulegen.

Grüne Kandidatenliste für die Gemeinderatswahl steht

Der OV Mutterstadt von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN hat seine Liste für den Gemeinderat aufgestellt. Auf den ersten 5 Plätzen kandidieren Christa Scheid, Walter Altvater, Else Wentz, Elias Weinacht und Gabi Odermatt-Altvater. Unter dem Motto „Mehr Raum für GRÜN in Mutterstadt“ soll es im Wahlkampf und im Rat um den Schutz der Artenvielfalt im Ort, die Verbesserung des Zusammenlebens in Mutterstadt, nachhaltige Mobilität und bessere politische Teilhabe aller BürgerInnen gehen.
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Programm zur Kommunalwahl: Mehr Raum für GRÜN in Mutterstadt

Wir GRÜNE sind 1999 erstmalig zur Wahl des Gemeinderats Mutterstadt mit dem Anliegen angetreten, Mutterstadt GRÜNER zu machen. Diesen Bedarf sehen wir heute noch viel stärker, da seit unserer Gründung in Mutterstadt im Jahr 1997 zwar erste kleine Schritte in die richtige Richtung erfolgt sind, gleichzeitig aber die Notwendigkeit zu Handeln immer größer geworden ist.

Wir glauben an ein umweltnahes- und freundliches, an ein offenes, an ein familienfreundliches und mit nachhaltiger Mobilität gut ausgestattetes Mutterstadt. Wir glauben daran, dass wir Mutterstadt nur gemeinsam als lebenswerten Ort erhalten können. Wir wollen Raum schaffen für mehr Grün, für Familien, für nachhaltige Mobilität, für ein gutes Zusammenleben im Ort und für mehr politische Teilhabe.

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Haushaltsrede von Walter Altvater für den Haushalt 2018

Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

ich sitze heute Abend alleine hier, weil meine Frau ernsthaft krank ist, und frühestens in einem halben Jahr, – hoffentlich – wieder aktiv am Mutterstadter Ortsgeschehen teilnehmen wird.

Sie nimmt allerdings von zu Hause aus regen Anteil an dem was hier vorgeht und sie war drauf und dran sich von mir im Rollstuhl in den Ratssaal schieben zu lassen, weil sie ziemlich empört ist über die Pläne der Verwaltung die Platanen auf dem Platz vor der Neuen Pforte raus zu reißen.

Sie hat übrigens die beiden Gutachten sehr aufmerksam gelesen und ich habe das mittlerweile auch getan und die Lektüre dieser Ergüsse hat unsere Empörung nur weiter gesteigert.
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Offener Brief von Walter Altvater an die CDU Mutterstadt

Sehr geehrter Herr Lenz, sehr geehrte Frau Schulze-Berge, sehr geehrte Damen und Herren des Vorstands und der Fraktion der CDU in Mutterstadt,

Sie kennen mich als jemand, der dafür ist, die Dinge klar und deutlich beim Namen zu nennen. Insofern konnte ich mit der grundsätzlichen Intention Ihres Fastnachtswagens durchaus was anfangen. Es soll ja noch gar nicht so lange her sein, dass es Mütter gab, die ihren Kindern den Mund mit Seife auswuschen, wenn sie „unanständige“ Dinge sagten.
Ich denke, wir sind uns schnell einig, dass wir solche „Tugendwächter“ und „-wächterinnen“ nicht brauchen. Auch bin ich ganz entschieden gegen religiöse und politische Denk- und Sprech-Verbote. Eine freie Gesellschaft muss unterschiedliche Positionen aushalten.

Allerdings dürfen wir auch nicht vergessen, dass es Begriffe gibt, die durch ihre Geschichte vergiftet sind.

Hier den gesamten Brief nachlesen.

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