Rot Grün in Mutterstadt

Eigentlich ist es ja noch zu früh um über irgendwelche Koalitionen nachzudenken, aber auf lokaler Ebene gehen die Uhren manchmal etwas anders!

Am 1. Mai eröffnet die SPD traditionell die Waldfestsaison in Mutterstadt. Offenbar konnt selbst die „Volkspartei“ dabei personell an ihre Genzen, oder aber ich habe mich in den letzten Jahren so gut angestellt, dass ich wieder angesprochen wurde, ob ich nicht wieder heflen könne. Ich habe zugesagt und bin für den Weinausschank am Nachmittag eingeteilt.

Da für diese Zeit ein Besuch von Landespappa und verhinderten Kanzlerkandidaten Kurt Beck angesagt ist, kann es gut sein, dass er von einem Grünen dendlich mal reinen Wein eingeschenkt bekommt.  Sozusagen ein Vorgeschmag auf RotGrün wo auch immer.

Und wer mal einen grünen  Kandidaten bei der Arbeit für die SPD sehen will,  kann  auch gerne vorbeischauen :-))

Jetzt muß nur noch das Wetter mitspielen, wünscht sich

Edgar „Theo“ Doll

Streetwork

In Mutterstadt pfeifen es die Spatzen bereits vom Dach:

Es gibt Überlegungen das soziale Angebot der Gemeinde, insbesodere die offene Jugendarbeit durch Straßensozialarbeit zu ergänzen! Gundsätzlich finde ich das sehr gut! Schließlich habe ich, bevor ich nach Mutterstadt kam, fast zehn Jahre als Straßensozialarbeiter gearbeitet und habe zwei solcher Projekte aufgebaut.

Mit Sorge erfüllt mich, wenn ich im Gemeindeblatt lese, das man versuchen will sich mit anderen Gemeinden in vernehmen hierüber zu setzen. Denn anders als  bei technischen Fragen wie z.B. der Straßenbeleuchtung, wo es genaue Normen gibt, stellt sich fast jeder etwas anteres unter „Straßensozialarbeit“ vor. Neue Arbeitsbereiche und Stellen werden daher oft mit Aufgaben und Erwartungen überfrachtet und andererseits nicht sachgerecht Ausgestattet, oder aber mit Arbeitsaufträgen versehen, die sich nicht immer mit der Methode Streetwork vereinbaren lassen.

Dabei gibt es eine Bundesarbeitsgemeinschaft Streetwork, die klare Qualitätsstandarts und Mindestausstattung definiert hat.

http://www.bundesarbeitsgemeinschaft-streetwork-mobile-jugendarbeit.de/homepage/material/bagstandards2007.pdf

Ich hoffe, und will mich dafür einsetzen, das diese bei der oder besser den zu schaffenden Stellen berücksichtigt werden.

Denn nur wo „Streetwork“ drinn ist sollte auch „Streetwork“ draufstehen!

Edgar „Theo“ Doll

Lokalbahn / -bus nach Limburgerhof

Beziehe mich auf die schon lange andauernde Diskussion und unverbindliche Zusagen von politisch Verantwortlichen in Mutterstadt zu der Anbindung

Mutterstadts an seinen Bahnhof in Limburgerhof.

Die Zeiten in der eine Lokalbahn zwischen dem Ortskern Mutterstadt (heute an dieser Stelle der Standort eines Gewerbesteuerzahlers) und dem Bahnhof in Limburgerhof verkehrte sind lange vorbei.

Aktiver Umweltschutz heißt aber Lärm, Abgase und betonierte / versiegelte Parkflächen zu vermeiden.

Dazu muß es aber ein attraktives Angebot des ÖPNV geben – einen Radweg hat es ja nun endlich – zu dieser wichtigen S-bahn und Fernverkehrsverbindung geben.

Neben einer Busverbindung die Mutterstadt mit seinem Gewerbegebiet und der Innenstadt von Limburgerhof verbindet und schlussendlich auch noch am Bahnhof Limburgerhof ankommt, wird dringend eine direkte Verbindung – mindestens in der Hauptverkehrszeit – benötigt.

Arbeitnehmer die gerne in Mutterstadt wohnen aber in Mannheim, Heidelberg oder gar Frankfurt oder Karlsruhe arbeiten könnten auf eine Zweitwagen verzichten, wenn sie Sommer wie Winter sicher und schnell zu diesem Knotenpunkt gelangen könnten.

Neben dem Warten auf attraktive Fahrpläne und – routen der existierenden Linien, dem Ruftaxi und dem Partner oder Nachbar der das Bringen und Holen übernehmen kann bietet sich sogenannte „Bürgerbusse“ an, die bereits überall in unserem Land eingrichtet wurden und seit Jahren vor allem durch Eigeninitiative und ehrenamtliche Tätigkeit wunderbar funktionieren.

Wäre dies denn keine Lösung für Mutterstadt ?

Siehe: http://www.emsdetten.de/verwaltung/dienstleistungen/dienstleistung.php?id=287&menuid=5&topmenu=3&top=

http://www.pro-buergerbus-nrw.de/kevelaer.htm

Thomas Klenner

Gründe für meine Kandidatur für die Grünen hier in Mutterstadt:

  • Mitgestaltung bei der Verbesserung des Lebens hier in Mutterstadt. Hierbei geht es mir natürlich auch um die Zukunft aller – und insbesondere unserer drei Kinder hier vor Ort
  • Global denken – lokal handeln: Nicht warten bis die Welt unseren Vorstellungen entspricht, sondern in dem Rahmen sich engagieren, der überschaubar und direkt beeinflußbar ist.
  • Visionen für die nächsten 3 bis 5 Jahre, Ziele setzen die kurzfristig erreichbar sind und von den anderen Parteien vor Ort gar nicht oder nur ungenügend vertreten oder gar angegeangen werden:

– Verkehrsberuhigung, Radwegekonzept, Grünflächen innerorts: Es kann nicht sein, das alt und jung sich nicht mehr auf oder über die Straße trauen !

Beispiele für Konzepte:

http://www.buergerbus-weyhe.de/presse/2007/2007-02-22-tipp.pdf
http://buergerbus-wipperfuerth.de/satzung/index.html
http://www.abendblatt.de/daten/2005/06/20/449496.html

http://www.adfc.de/1733_1

http://www.vcd.org/beratung_verkehrssicherheit.html

– Umweltschutz und Energieffizienz: Investitionen in neue Technologien schonen die Umwelt und sparen dem Bürger und der Gemeinde Geld

Beispiele für Konzepte:

Straßenbeleuchtung durch LED: http://www.staedtetag-nrw.de/stnrw/inter/presse/aus_den_staedten/001670/index.html

Stromgewinnung: https://greenpeace-energy.de/index.php?code=GOOGLE&gclid=COTY15vd-JkCFQEEZgodR2pWFg

 

Pfalzenergie gegründet

Heute wurde auf dem Hambacher Schloss die „Pfalzenergie“ gegründet.
Wir (d.h die grüne Bezirkstagsfraktion) haben den Prozess der dahin führte von Anfang an unterstützt.
Hierfinden Sie eine frühere Stellungnahme von uns.

Herr Bezirkstagsvorsitzender Wieder hielt in seiner Grussansprache ein leidenschaftlkiches Plädoyer für den Erhalt und die Stärkung kommunalen Eigentums.
Er lies keinen Zweifel daran, dass die Stromversorgung ein Teil der öffentlichen Daseinsfürsorge sein und bleiben muss.
In seinen Zukunftsvisionen sprach er sich für den Ausbau der erneuerbaren Energien in der Region aus. Eine Vision für die er unsere volle Unterstützung hat.
Er konnte sich allerdings auch vorstellen, dass man gemeinsam ein Kraftwerk baut oder Anteile an einem Kraftwerk erwirbt. Hier können wir ihm heute schon versprechen, dass diese Vision auf unsere entschiedene Gegenwehr treffen wird.

Walter Altvater