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Kandidaten/-innen
 

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Ingrid Schellhammer

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Karin Dyck

3

Gudrun Dude

4

Walter Altvater

5

Gabi Odermatt-Altvater

6

Giovanni Giacoppo

7

Simon Schneider

8

Kurt Lasi

9

Wilfried Laub

 
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Kandidaten /-innen für die Gemeindratwahlen 2004

Ingrid Schellhammer
 

Politik braucht Visionen. Im Juni 2000 haben Mutterstadter Bürger unter Mitwirkung der lokalen Agenda 21 die Vision von einem nachhaltigen Mutterstadt entwickelt. Eine Vision, die ich in vielen Punkten teile. Aus der Eine-Welt-Arbeit kommend, engagiere ich mich für globale Gerechtigkeit, globalen Umweltschutz und Fairen Handel, der beide verbindet. Produktion und Handel nach dem Motto: „Hauptsache billig", dient weder Produzenten noch Konsumenten auf Dauer. Nachhaltiges Wirtschaften und Einkaufen verlangt Umdenken von billig zu nachhaltig und sozial verantwortbar, vor Ort und in der ganzen Welt. Dafür in Mutterstadt politisch zu wirken, wird mir auch für die kommende Wahlperiode ein besonders Anliegen sein.

Karin Dyck

Ich will eine Verbesserung von Rad- und Fußgängerwege. Insbesondere Kinder und alte Menschen können sich sonst nicht selbstständig im Ort bewegen. Wir brauchen Einzelhandelsgeschäfte in zentraler Lage, damit sich Alt und Jung selbst versorgen können. Der hausgemachte Verkehr wird dadurch reduziert. Damit wir uns begegnen können, brauchen wir grüne Ruhezonen im Ort. Nötig sind flexiblere Kinderbetreuungszeiten für berufstätige Eltern. Eine Ganztagsschule mit durchdachtem Konzept muss her. Unsere Umwelt zu bewahren, sind wir den Kindern schuldig. Ich engagiere mich bei den Natur Freunden, die sich zum Ziel setzen, nachhaltige Beziehungen unter den Menschen und zwischen Mensch und Natur zu schaffen und zu erhalten.

 
Gudrun Dude
 

Wir sind es den Kindern und Enkeln schuldig, ihnen eine Welt zu hinterlassen, in der es friedlich und gerecht zugeht. Wir sind auf der Welt um die Schöpfung zu erhalten und zu bewahren. Als Mutter und Großmutter wünsche ich mir, dass uns Autos und Parkplätze in Mutterstadt nicht wichtiger sind, als die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen. Wer hier spart, spart an unserer Zukunft. Die Versäumnisse, die wir uns da leisten, holen uns in der Zukunft wieder ein. Unsere Kindergärten müssen Öffnungszeiten haben, dass auch berufstätigen Müttern geholfen wird. In den Kindergärten brauchen wir eine bessere Sprachförderung für alle Kinder und "Mütterkurse" als Angebot für ausländische Frauen, die kein Deutsch können.

Walter Altvater

Vor 5 Jahren sind wir mit dem Slogan angetreten: Mutterstadt muss GRÜNER werden! Leider ist es seither nicht grüner geworden. Der Jahngarten ist nun ein begrünter Parkplatz. Vorschläge von Landschaftsplanern vom Mutterstadter Wald her einen Grüngürtel in den Ort zu führen, werden ignoriert. Stattdessen plant man dort die Erweiterung des Gewerbegebiets. Wahrscheinlich für die nächste Tankreinigung. Vorschläge der Agenda-Gruppen uns vor Grundwasser mit einem breiten Graben im Westen zu schützen, finden kein Gehör, dafür erhalten wir eine tiefe Betonrinne im Wald. Erfreulich ist dagegen, dass dank der Agenda-Gruppen in Richtung Oggersheim eine Streuobstwiese wächst. Das ist ein Anfang, der zeigt wie‘s gehen kann.

 
Gabi Odermatt-Altvater
 

Wir brauchen weniger Rennstrecken im Dorf – Für Tempo 30 in Mutterstadt. In Sachen Verkehrsvermeidung, Verkehrsberuhigung, Ausbau des Radwegenetzes wurde bisher in Mutterstadt zu wenig unternommen. Besonders gefährlich ist das Radfahren im Ortszentrum, da kein Radweg vorhanden ist. Die Verkehrsplanung an der Lidl-Ausfahrt in Verbindung mit der Straßeneinmündung der Theodor-Heuss- auf die Ludwigshafener Strasse ist besonders risikioreich. Dieser Gefahrenpunkt für alle Verkehrsteilnehmer muss unbedingt entschärft werden. Den ersten Toten hat es bereits gegeben. Bei den Verkehrplanern im Dorf wurden die Bewohner des Altenheimes glatt vergessen. Eine Straßenüberquerung mit Gehwagen gerät dort leicht zu einem Abenteuer.

Giovanni Giacoppo

Wenn wir nicht nur über die Arbeitslosigkeit jammern wollen, müssen wir neue Dinge probieren. z.B. unseren Strom selber machen. Wenn wir, statt über die Ölpreise zu lamentieren, von der Gemeinde aus Energieberatungen organisieren würden, könnten wir alle viel Geld sparen. Am besten fängt die Gemeinde bei sich an. Als Pfälzer Italiener weiß ich, was ein vereintes Europa bedeutet, welche Hürdenläufe nötig sind, damit man als EU-Bürger wählen oder Rente beantragen kann. Für Verständigung ist verstehen wichtig. Damit wir uns besser verstehen, sollten ausländische Kinder schon im Kindergarten deutsch lernen und umgekehrt schadet es deutschen Kindern nicht, wenn sie italienisch, griechisch oder türkisch kennen lernen.

 
Simon Schneider
 

Ich will die Situation auf den Mutterstadter Spiel- und Bolzplätzen verbessern. Im Mandelgraben ist ein Bolzplatz, den ich seit meiner Kindheit kenne. Die Tore sind aus abgenutztem und splittrigem Holz. Der Belag ist Asche, teilweise sind Grasflächen in den Platz gewachsen und Glasscherben über den Platz verteilt. Es ist seit meiner Kindheit nichts gemacht worden. Bei heißem Wetter ist es so staubig, dass ich nach jedem Spiel mit einer Staublunge nach Hause komme. Da muss sich was ändern. Die Jugend in Mutterstadt sollte mehr unterstützt werden. Warum finden im Palatinum nur Konzerte für die ältere Generation statt ? Wie kann das Jugendzentrum so genutzt werden, dass es von den Jugendlichen angenommen wird?

   
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