Die Verteidigung Deutschlands am Hindukusch

Was wollen wir in Afghanistan?

Informations- und Diskussionsveranstaltung

mit den Bundestagskandidaten

und dem Journalisten Andreas Zumach (Genf)

Der Antikriegstag erinnert an den 1. September 1939 als das nationalsozialistischeTerrorregime Polen überfiel und den Zweiten Weltkrieg los trat.

In Afghanistan findet ein Krieg mit deutscher Beteiligung statt. Dieser droht zueiner langjährigen Auseinandersetzung ohne Perspektive zu werden, mit der NATOund Deutschland als Kriegsparteien.

Dabei stößt die auf dem NATO-Gipfel Anfang April beschlossene weitere Ausweitung der Truppenstärke und der Kriegshandlungen in Afghanistan und inzwischen auch in Pakistan auf immer größere Kritik in der Öffentlichkeit. Zusätzliche 30.000 Soldaten wollen die USA in diesem Jahr nach Afghanistan entsenden. Die Bundeswehr kann mittlerweile bis zu 4.500 Soldaten am Hindukusch einsetzen. Beschlossen wurden damit auch weitere zivile Opfer – nahezu täglich berichten Medien darüber. Ein Strategiewechsel, wie ihn US-Präsident Obama für Afghanistan mit politischen und zivilen Maßnahmen forderte, wird auf dieseWeise konterkariert.

Welche eigenen Interessen verfolgt die Bundesregierung am Hindukusch? Sind die Interessen Deutschlands und Europas im Afghanistankonflikt identisch mit jenen der USA? Was könnte und müsste Deutschland beitragen zu einer „Strategieänderung“ in Afghanistan, die diesen Namen wirklich verdient? Welche Möglichkeiten hätten die Mitglieder des Bundestages, in diese Richtung zu wirken? Was hindert die deutsche Regierung daran, jetzt Führungsstärke zu zeigen und einen eigenen Weg im Sinne des Friedensauftragesdes Grundgesetzes zu gehen? Dazu gehört vorrangig das deutliche Zurückfahrendes militärischen Engagements, dessen Beendigung innerhalb weniger Monate, die Umsetzung einer Strategie der Zivilen Konfliktbearbeitung für Afghanistan und die Übernahme einer Vermittlerrolle Deutschlands sowohl zwischen den innerafghanischen Konfliktparteien als auch mit den Interventionsmächten.

Das Friedensplenum Mannheim beschäftigt sich intensiv mit Auswegen aus dieser katastrophalen Situation. Unser Ziel ist Frieden und Sicherheit für Afghanistan und die Beendigung der Militärintervention. Dieser seit 2001 geführte „Krieg gegen Terror“ kann nicht gewonnen werden, da er immer wieder neue Gewalt hervorruft.

Andreas Zumach arbeitet im Palais des Nations,dem europäischen Hauptsitz der Vereinten Nationen in Genf, als Korrespondent u.a. für die tageszeitung (taz) sowie für den Rundfunk. Am 7. März wurde dem langjährigen Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) der mit 3.000 Euro dotierte Göttinger Friedenspreis 2009 verliehen.

Es diskutieren die Bundestagskandidaten:
Prof. Dr. Egon Jüttner (CDU)
StefanRebmann (SPD)
Dr. Birgit Reinemund (FDP)
Dr. Gerhard Schick (Grüne)
Michael Schlecht (DieLinke)

und Andreas Zumach (Vertreterder Friedensbewegung)

Diskussionsleitung:
Veit Lennartz (ehemaliger Leiter des SWR-Fernsehstudios Mannheim)

Dienstag, 1. September 09,
19:30 Uhr, Gewerkschaftshaus Mannheim, Hans-Böckler-Straße 1

Friedensplenum Mannheim,Rheinhäuser Str. 61, 68165 Mannheim (Friedensbüro)

E-Mail: Friedensplenum.Mannheim@gmx.de,www.frieden-mannheim.de

Deutsche Friedensgesellschaft-VereinigteKriegsdienstgegnerInnen DFG-VK, Gruppe Mannheim c/o Friedensbüro

Aus der Krise hilft nur Grün

„Einladung des Ortsverband Mutterstadt von Bündnis 90 / Die Grünen:

Aus der Krise hilft nur Grün

Wie können wir die Wirtschaftskrise und die Klimakrise zusammen bekämpfen ?

Diese Frage beantworten Ihnen Dr. Gerhard Schick, finanzpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und Bernhard Braun (Direktkandidat im Wahlkreis Ludwigshafen/ Frankenthal) im Palatinum Mutterstadt – Nebenzimmer – am 31.8.2009 um 20 Uhr.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen“

Weitere Infos zu Gerhard Schick unter:

http://www.gerhardschick.net/index.php?option=com_content&task=blogcategory&id=37&Itemid=57

http://www.gerhardschick.net/index.php?option=com_content&task=view&id=23&Itemid=61

Partei ergreifen: Grüne bereiten sich auf die Bundestagswahl 2009 vor

Nach der Wahl zum Gemeinderat hier in Mutterstadt gilt es nun Bündnis 90/ Die Grünen im Wahlkampf 2009 zu unterstützen. Hierzu und natürlich zu unseren Themen hier in Mutterstadt treffen wir uns am Donnerstag den 23.07.2009 um 20:00 wieder in der Gaststätte im Pallatinum. Neugierige / Interessierte / Symphatisanten sind wie immer herzlich willkommen !

http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/beschluesse-der-bdk.html

Es bleibt bei einem Sitz

Trotz eines engagierten Wahlkampfs ist es uns nicht gelungen einen zweiten Sitz zu erreichen und damit Fraktionsstatus zu erhalten. Wir bedanken uns bei unseren Wählern für das Vertrauen.
Die kommende Wahlperiode wird spannend. Es geht um die Neugestaltung des Ortskerns.
Da werden wir uns entsprechend unseren Möglichkeiten einbringen und Sie weiter auf diesem Weg auf dem laufenden halten.

Walter Altvater