Giovanni Giacoppo

Als Pfälzer Italiener weiß ich, was ein vereintes Europa bedeutet,
welche Hürdenläufe nötig sind, damit man als EU-Bürger
wählen oder Rente beantragen kann. Für Verständigung ist
verstehen wichtig. Damit wir uns besser verstehen, sollten
ausländische Kinder schon im Kindergarten deutsch lernen
und umgekehrt schadet es deutschen Kindern nicht, wenn
sie italienisch, griechisch oder türkisch kennen lernen.
Wenn demnächst das Gejammere losgeht wegen der Wirtschaftskrise: „Kein Geld, kein Geld !“
sollten wir uns an das Wörtchen „systemrelevant“ erinnern und darauf bestehen, daß gute Bildung für die Kinder mindestens so systemrelevant ist wie die HRE-Bank. Ohne gute Bildung haben die Kinder keine Chance.

Giovanni Giacoppo

Giovanni Giacoppo

Maimarktticket

Über den Sinn oder Unsinn von Verkaufsveranstaltungen, wie dem Maimarkt Mannheim, kann man trefflich streiten. Aber unstrittig ist er eine der Attraktionen in der Region und für viele Besucher so etwas wie Kult.

Letzten Samstag war es für uns wieder so weit: Wir machten uns von Mutterstadt aus auf den Weg, natürlich mit Öffis und dem Maimarktticket. Dies kauften wir erst vollkommen unproblematisch beim Busfahrer. (In Limburgerhof an der S-Bahn hätten wir es problemlos am Automaten ziehen können. )Am Berliner Platz mussten wir in die Straßenbahn umsteigen, das wars. Nach ca 1 Stunde waren wir vollkommen entspannt am Eingangstor des Maimarkgeländes. Wir hatten ja schon ein Ticket  und konnten, im Gegensatz zu den PKW Fahrern, sogleich durchgehen. 

Bei den traditionell großen Angeboten an Weinen die zum verweilen an den Ständen lockten, konnten wir mit gutem Gewissen probieren und genießen, da wir ja nicht mehr Auto fahren mussten.

Auch am Abend klappte ebenfalls alles bestens! Die Verkehrsbetriebe waren gut auf den Ansturm vorbereitet.  Ich denke, dass wir kürzer auf die Straßenbahn gewartet haben, als die Autofahrer in der Schlange an der Ausfahrt vom Parkplatz. Zunächst war es zwar etwas eng in der Bahn aber dafür auch sehr lustig und kommunikativ.

Auffällig war, das viele Mitreisende erzählten, dass sie sonst keine regelmäßigen Öffi-Nutzer seien, sondern eigentlich nur zum Maimarkt umsteigen, weil das Angebot gut sei.

Das Maimarktticket kostet 8€ , der einfache Eintritt im Vorverkauf 4€ und an der Kasse 7€ . Die Höhe der Parkgebühren für PKW sind mir nicht bekannt. Je nach Anfahrtstrecke kommen für Autofahrer dann noch noch die Benzinkosten dazu. Dagegen ist das Maimarktticket berits bei geringer Entfernung unschlagbar Günstig. Das führt dazu. dass erstaunlich viele Menschen bereit sind zumindest temporär auf Öffis umzusteigen!

Eins wird mehr als deutlich am Beispiel des Maimarktticket:

Wenn der Wille der Beteiligten besteht  ein attraktives Angebot von Seiten des Nahverkehrs zu machen, sind die Bürger sehr wohl bereit in großer Zahl Umzusteigen.

Die Verantwortlichen des Maimarktes scheinen die nötige Lobby und Macht zu haben um dieses durchzusetzen, die Gemeinde Mutterstadt dagegen eher nicht!

Dämmerschoppen 07.05.

angelegt von Gabi unter: über uns .

Für die Donnerstage 07.05. und 14.05. habe ich beim Wirt vom Palatinum einen Tisch für den Dämmerschoppen reserviert. Wir sitzen ab 20 Uhr in der Sportlerklause. Wer mit und über uns diskutieren will ist herzlich willkommen.

Verkehr und Verkehrsberuhigung

Unabhängig davon, ob man die neue Anbindung der Fohlenweide an die B9 gewollt hat, muss man, jetzt, da sie gebaut wird, auch die lange versprochene Entlastung und Verkehrsberuhigung im Ort beginnen.
Dazu müssen die Ausfallstraßen, einschliesslich der Waldstrasse, zurück gebaut und mit Tempobeschränkungen versehen werden. Natürlich so, daß die Landwirte nicht aus dem Ort vertrieben werden. Da es sich hier meistens um Landesstraßen handelt, wird es nötig sein, daß der Gemeinderat einen Konsens herstellt und gegenüber Kreis und Landesbetrieb Mobilität geschlossen auftritt.
In den Nebenstraßen sollten Fahrräder, Fußgänger und spielende Kinder Priorität haben. Die Vorschläge der Lokalen Agenda, einschliesslich des Vorschlags eines Tempolimits, werden wir unterstützen. Als Fahrradfahrer freue ich mich ganz besonders über den Vorschlag eines Mutterstadter Radwegenetzes von seiten der Agendagruppe.
Von der Topogaphie her ist Mutterstadt schon ausgesprochen fahrradfreundlich. Wenn jetzt noch die Verkehrsgestaltung dazu passt, könnte Mutterstadt zu einem Ort werden, in dem Alt und Jung vieles mit dem Fahrrad erledigen.
Daß der S-Bahnhof Limburgerhof mit Bussen schlecht angebunden ist, kritisiere ich schon seit Jahren auch im Kreistag. Ich werde Bürgermeister Schneider an sein Versprechen aus dem Bürgermeister-Wahlkampf erinnern und mich für einen schnellen, direkten Bus-Shuttle einsetzen.
Walter Altvater

Unser Banner

Auch wenn Theo (und mir auch) Giovannis Entwurf gut gefällt:
Er entspricht nicht dem Layout-Konzept dieses Wahlkampfs.
Mein nun entgültiger Entwurf auch nicht ganz, da ich nicht die dort erwartete BENTON-Schrift verwendet habe, weil die nicht frei erhältlich ist.
Das Banner wurde übrigens mit der OpenSource-Software GIMP erstellt.
Das passt auch besser zum fairen Handel, dem wir uns ja alle verpflichte fühlen.
Hier das Banner: Banner
Gruss
Walter
P.S: Und vielen Dank an Giovanni für die viele Arbeit